Racketlon Club Augsburg bei der Weltmeisterschaft 2026 in Rotterdam
Vom 5. bis 7. August 2026 traf sich die internationale Racketlon Elite in Rotterdam zu den FIR World Championships. Auch der Racketlon Club Augsburg war mit fünf Spielern bei den Weltmeisterschaften vertreten. Christian Heufelder startete in der Klasse Men C, während Daniel Mavridis, Alexander Käß, Christoph und Rudolf Heufelder in der Klasse Men D an den Start gingen.
Für die Augsburger war es dabei ein Turnier mit sehr unterschiedlichen Verläufen. Während Daniel Mavridis zwei Siege einfahren konnten waren es für Christoph und Christian Heufelder jeweils nur ein Sieg und zwei Niederlagen. Rudi Heufelder musste sich sogar mit drei Niederlagen zufrieden geben.
Daniel Mavridis mit zwei Siegen im Platzierungsfeld
Daniel Mavridis erwischte in der Klasse Men D zunächst keinen einfachen Auftakt. In der ersten Runde unterlag er dem Franzosen Antoine Bacha. Bacha gewann die Partie mit einem Vorsprung von +28. Damit ging Mavridis im Baum in den unteren Platzierungszweig.
Dort zeigte der Augsburger anschließend eine starke Reaktion. Gegen den Briten Jordan Whitmore setzte sich Mavridis mit +16 durch. Im nächsten Spiel wartete mit dem an Position fünf gesetzten Marius Ziguris erneut ein starker Gegner. Auch diese Partie entschied Mavridis für sich. Im Baum ist für den Augsburger ein Ergebnis von +20 vermerkt. Damit konnte er nach seiner Auftaktniederlage noch zwei Siege in Folge verbuchen.
Für Mavridis bedeutete das einen gelungenen Schlussspurt im Turnier. Nach der Niederlage zum Auftakt bewies er Charakter und kämpfte sich mit zwei Siegen durch den Platzierungsbereich.


Christoph überzeugt trotz Niederlage gegen Dimitri Tuts
Christoph ging als Nummer zwei der Setzliste in die Men D Konkurrenz. Trotz gutem Start im Tischtennis und Badminton reichte es am Schluss nicht gegen Péter Pavlovsky, der sich souverän mit +22 durchsetze.
In der zweiten Runde traf der Augsburger auf den Engländer Chun Ho Fu. Hier musste sich der Augsburger trotz eines umkämpften Matches geschlagen geben.
Christoph ließ sich davon allerdings nicht aus der Bahn werfen. Im anschließenden Platzierungsspiel gegen den deutschen Jannik Seidler gelang ihm mit +18 schließlich ein Sieg. Damit beendete er seine Weltmeisterschaft mit einem Siegen aus drei Spielen.
Alexander Käß mit Sieg per Walkover
Alexander Käß startete ebenfalls in der Men D Klasse und traf in seiner ersten Partie auf den Franzosen Emmanuel Du Rosier. Du Rosier gewann das Match mit +9 und schickte Käß damit in den Platzierungszweig.
Durch den Walkover gegen Gegner Boguslaw Rorbach blieb Alex nur noch die Partie gegen Thomas Pauvert. Dort unterlag Käß denkbar knapp mit +3 aus Sicht des Franzosen.


Rudolf Heufelder mit schwerem Los
Für Rudolf Heufelder verlief das Turnier deutlich schwieriger. Bereits zum Auftakt wartete mit dem Briten Christophe Firth ein starker Gegner. Firth gewann deutlich mit +48.
Im Platzierungszweig bekam Heufelder anschließend die Möglichkeit, sich zurückzukämpfen. Gegen den Belgier Alexandre Huet musste er sich jedoch ebenfalls geschlagen geben. Huet gewann mit +20.
Auch im dritten Match blieb Heufelder ein Erfolg verwehrt. Gegen den Niederländer Raymond Festen setzte sich dieser mit +18 durch. Damit blieb Rudi trotz guter Leistung in Rotterdam ohne Sieg.
Trotz der drei Niederlagen zeigte sich hier vor allem die hohe internationale Leistungsdichte. Bereits in der ersten Runde traf Heufelder auf einen Gegner, der sich später ebenfalls tief im Platzierungsfeld behaupten konnte.


Christian Heufelder sammelt WM Erfahrung in Men C
Christian Heufelder trat für den RCA in der stärker besetzten Klasse Men C an. Sein erstes Match bestritt er gegen den Finnen Henri Pelkonen. Pelkonen setzte sich mit +10 durch. Die Partie war dabei durchaus umkämpft und ging über vier Disziplinen. Squash macht dabei am Ende den entscheidenden Unterschied.
Im weiteren Turnierverlauf ging Chris in den unteren Platzierungsbereich. Dort traf er auf den Briten Samuel Barker. Barker entschied die Partie mit +15 für sich.
Im letzten Platzierungsspiel gegen Andre Seidler, nahm der RCA’ler nochmal alles zusammen und gewann letztendlich mit +22.
Gerade die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft bietet die Möglichkeit, sich mit Spielern aus zahlreichen Racketlon Nationen zu messen und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Turniere mitzunehmen.
Fünf RCA Spieler, unterschiedliche Wege durch das Turnier
Für den Racketlon Club Augsburg war die Weltmeisterschaft damit vor allem eines: eine internationale Standortbestimmung. Fünf Spieler aus dem Verein vertraten den RCA in Rotterdam und sammelten Erfahrungen auf höchstem internationalen Niveau. Die Ergebnisse zeigen zugleich, wo bereits internationale Konkurrenzfähigkeit vorhanden ist und an welchen Stellen die Augsburger Spieler weiter an ihrer Leistung arbeiten können.
Unabhängig vom individuellen Abschneiden bleibt die Teilnahme an den FIR World Championships ein besonderer Höhepunkt für die fünf Augsburger Racketlon Spieler. Rotterdam war damit nicht nur eine Weltmeisterschaft, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für die weitere Entwicklung des Racketlon Club Augsburg.
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